Dr. med. Dr. med. dent.
Praxis für
Kiefer-Gesichts-Chirurgie
und Ästhetik

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In der ästhetischen Medizin ist Botox neben Hyaluronsäure die am zweit häufigsten verwendete Substanz. Die Zahl der Anwendungen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Botulinumtoxin A ist ein hochwirksamer Wirkstoff, der nicht nur in der Faltenbehandlung, sondern u.a. auch zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) oder Migräne eingesetzt wird. Botulinumtoxin lähmt vorübergehend mimikbedingte Falten an Stirn, Auge, Wange und Kinn. Auch eine übermäßige Schweißproduktion (Hyperhidrose) läßt sich hiermit sicher hemmen.

Botulinumtoxin ist im Prinzip ein Nervengift bzw. Protein, das von verschiedenen Stämmen der Bakterienspezies Clostridium botulinum gebildet wird. Botulinumtoxin verhindert den Austausch von Signalen zwischen Nervenendigung und Muskel. Dadurch wird der Muskel, dessen Kontraktion für Faltenbildung sorgt, entspannt. Der Effekt von Botox hält zwischen 4 und 9 Monaten an.

 

Neben dem chronologisch bedingten Alterungsprozess der Haut trägt vor allem eine chronische UV-Exposition zur Elastose mit Verlust des Bindegewebes bei. Die besondere Prägung der Gesichtsfalten erfolgt jedoch in erster Linie durch spezifische mimische Muskelaktivitäten wie beispielsweise das Stirnrunzeln oder das Zusammenziehen der Augenbrauen.
Im Gegensatz zu sogenannten Füllmaterialien wie Hyaluronsäure erfolgt die Injektion von Botulinumtoxin, nicht in die sichtbare Hautfurche, sondern deutlich entfernt in den verursachenden Muskel. Theoretisch könnte jede mimisch bedingte Faltenbildung durch Injektion in den betreffenden Muskel vermindert werden. Praktisch werden nur die Muskeln ausgewählt, deren Funktion entbehrlich ist. 

Eine Botoxbehandlung kommt vor allem für Falten infrage, die durch eine starke Beanspruchung bestimmter Muskeln in verschiedenen Gesichtspartien entstehen. Diese so genannten dynamischen oder mimischen Falten können je nach individueller Mimik sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Sie entstehen, indem unter der Haut immer wieder die gleichen Muskeln angespannt werden und die Haut somit immer wieder an den selben Stellen beansprucht wird.  Typische Mimikfalten sind Lachfältchen rund um die Augen oder die horizontal auf der Stirn verlaufenden Denkerfalten. Auch die so genannte Zornesfalte, die sich zwischen den Augenbrauen befindet, kann mit einer Botoxbehandlung gelindert werden. Da Botox partiell die entsprechenden Muskeln stilllegt, kann keine Kontraktion mehr stattfinden und die Gesichtshaut entspannt sich. Das Ergebnis: Falten werden geglättet und die Entstehung neuer Falten durch die verringerte Muskelanspannung verhindert. Daneben kann Botox heute auch für weit mehr Faltentypen eingesetzt werden als früher. Faltenarten, die bisher entweder ausschließlich durch eine Operation oder Filler zu behandeln waren, wie beispielsweise Hals- oder Lippenfalten, können in manchen Fällen auch mit Botulinumtoxin geglättet werden. Gerade bei Falten, die noch keine gewisse Tiefe erlangt haben, kann eine Botoxbehandlung helfen, diese Regionen zu glätten. Oftmals werden die besten Ergebnisse nicht-operativer Faltenbehandlungen durch eine kombinierte Anwendung von Botox und verschiedenen Fillern erreicht. 

Bereits tief eingeprägte Falten müssen meist mit Fillern (bspw. Hyaluronsäure) behandelt werden, da hier vor allem der Verlust an Volumen des Unterhautgewebes verantwortlich ist. Die verwendeten Füllmaterialien "polstern" tiefe Falten sozusagen wieder auf und verleihen der Haut neues Volumen.

Die Wirkung des Botulinumtoxins entfaltet sich meist nach 2 bis 4 Tagen, spätestens jedoch zwei Wochen nach der Faltenbehandlung. Das Ergebnis kann 4 bis 9 Monate lang halten und anschließend beliebig oft wiederholt werden. Bei einer regelmäßigen Anwendung und entsprechender Entspannung überaktiver Gesichtsmuskeln kann sich das Muskelspiel dauerhaft harmonisieren. Die entsprechende Muskelkontraktion wird sozusagen „verlernt” und somit weiteren Falten wird vorgebeugt. Auf diese Weise verlängern sich im Idealfall die Intervalle zwischen den Behandlungen.

Hyperhidrose - übermäßiges Schwitzen:  das übermäßige Schwitzen unter den Achseln ist für die Betroffenen oft ein sehr belastendender Zustand. Sollten Deodorantien keine Wirkung zeigen und von einer belastenden, operative Drüsenabsaugung Abstand genommen werden, hilft Botulinumtoxin.  Botox zeigt für mehrere Monate eine sichere und hohe Wirkung . Dabei wird das Botox gezielt mit einer sehr feinen Nadel in die betroffenen Bezirke injiziert. Hier hemmt Botox die Freisetzung des Botenstoffs, der die Schweißdrüsen aktiviert. (Muskel und Schweißdrüsen können nämlich durch den gleichen Botenstoff, das Acetylcholin, erregt werden).

Ausführlichere Informationen finden Sie in den Links oder bei jm esthetics

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