Dr. med. Dr. med. dent.
Praxis für
Kiefer-Gesichts-Chirurgie
und Ästhetik

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Polydioxanon (PDO) ist ein vollständig abbaubares organisches Material. Unebenheiten und kleine Falten werden ausgeglichen (Filling), erschlafftes Bindegewebe wird gestärkt (Tightening) und abgesunkene Gesichtspartien werden mit Widerhakenfäden gestrafft (Lifting).  

 

Die verwendeten PDO-Fäden werden seit vielen Jahren erfolgreich als resorbierbares Nahtmaterial in der plastischen Chirurgie eingesetzt. Das Gewebe wird gestützt und gefestigt. PDO-Fäden regen die Produktion der Strukturproteine an und führen zur Glättung und Straffung der Haut. Die Fäden verbleiben ca. 10-12 Monate im Gewebe und stimulieren eine Neubildung des Kollagens. Eine fibrotische Reaktion führt dann nochmals für weitere 10-12 Monate zu einem schönen Lifting Effekt.

Die PDO-Fäden werden unter örtlicher Betäubung mit kleinen Kanülen an die entsprechenden Areale unter die Haut gebracht. Wie viele und welche Art PDO-Fäden notwendig sind, ist individuell verschieden. Die optischen Effekte werden sofort sichtbar, verbessern sich aber noch nach 10-14 Tagen durch leichtes Aufquellen der Fäden und Aufnahme von Wasser nochmal erheblich.

Ausführliche Informationen finden Sie unter SERALEA oder CARA

Der Eingriff kann in lokaler Anästhesie und ohne aufwendige Vorbereitung erfolgen. Er kommt auch für Patienten in Frage, bei denen ein komplexes Facelifting verfrüht wäre und die einen chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose scheuen. 

Besonders geeignet ist das Verfahren bei:

  • Marionett- und Nasolabialfalten
  • abgesunkene Kinnlinie - hängende Wangen
  • Kräuselfältchen der Oberlippe und seitlich der Augen
  • Abgesenkte Augenbrauen
  • erschlafftes Dekolleté, Oberarme und Oberschenkel

Durch die Fadenlift-Methode ist ein diskretes und sanftes Facelifting möglich! Eine Kombination mit einer Botox- oder Fillerbehandlung ist manchmal sinnvoll. 

Im Zuge eines Fadenliftings können mehrere Fäden innerhalb eines Eingriffes eingesetzt werden. Oft wird dieses Lifting auch mit anderen Methoden der Faltenbehandlung kombiniert, wie zum Beispiel mit einer Botoxbehandlung, einer Faltenunterspritzung oder einer Konturverbesserung mit Hyaluron.
 
Polydioxanon-Fäden (PDO-Fäden) stimulieren die körpereigene Kollagenproduktion. Die Fäden lösen sich innerhalb von 10-15 Monaten auf. Jedoch kann der glatte und straffe Effekt der Haut bis zu 24 Monate nach dem Abbau der Fäden erhalten bleiben.
 
Bei den Zugfäden, die eine Verhärtung des Bindegewebes bewirken und durch die Aktivierung der Fibroblasten die Kollagenproduktion induzieren, kann der straffende Effekt ebenfalls bis zu drei Jahre anhalten.
 
Beide Arten rufen nicht nur einen sichtbaren Lifting-Effekt hervor, sondern bewirken auch eine Revitalisierung der Hautstruktur. Zusätzlich wird durch die Stimulation der Blutzirkulation der Abtransport überschüssiger Flüssigkeit aus dem Körper gefördert. Durch diese Effekte kann das Fadenlifting auch dazu genutzt werden, Orangenhaut zu mindern und überdehnte Haut zu festigen.

Im Rahmen eines Fadenliftings können hauptsächlich Falten geglättet werden, die sich zwischen dem 30. und dem 60. Lebensjahr natürlicherweise aufgrund des fortschreitenden Alters gebildet haben. Nach dem 60. Lebensjahr erschlafft die Haut häufig so stark, dass ein Fadenlifting häufig alleine nicht mehr zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen würde, sondern mit anderen Verfahren der Faltenbehandlung kombiniert oder durch ein klassisches Facelifting ersetzt werden sollte. Ein solches Lift ist also nicht für Patienten geeignet, die im Bereich des Gesichts und des Halses über überschüssige Haut verfügen. Hier zeigt das Fadenlifting keine ausreichende Wirkung, da es überschüssige Hautpartien, die das Gesicht schlaff und müde erscheinen lassen und die Gesichtskontur stören, nicht entfernt.

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